Die Inkontinenz beim Mann ist ein Thema, über das viele Betroffene nur sehr ungern sprechen. Der Kontrollverlust über die eigene Blase kann den Alltag einschränken und durchaus verunsichern. Dabei betrifft die Inkontinenz sehr viele Männer und ist in allen Altersklassen sowie Umfeldern gängig. Speziell das Alter oder Eingriffe an der Prostata können das Risiko einer Blasenschwäche erhöhen. Gerade deshalb sollten Sie sich zeitig informieren und die wichtigsten Aspekte zur Entstehung und Behandlung kennen.
Von gezieltem Training über ärztliche Therapien bis zu diskreten Hilfsmitteln gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen. Das aktive Gegensteuern sorgt schnell und sicher für trockene Unterwäsche und erlaubt es Ihnen sogar, wieder aktiv am Sport teilzunehmen. Oftmals beginnt der Verlauf im Übrigen mit kleineren Tröpfchen. Später kann – je nach Person und Form der Inkontinenz beim Mann – daraus ein schwallartiger Abgang werden.
Wichtig ist, dass Sie sich vom Experten zur Form der Blasenschwäche beraten lassen. Dieser unterstützt Sie dabei, genau die richtige Diagnose und Behandlung zu erhalten. Sobald Sie mehr Klarheit haben, sollten Sie sich um Hilfsmittel wie gute Inkontinenzprodukte für Männer kümmern. Sie finden die passenden Versionen in unserem Onlineshop. Wir bieten Ihnen für alle Probleme eine Lösung an und helfen Ihnen dabei, diese auszuwählen. Vertrauen Sie dabei auf unsere Experten.
Klassische Symptome und Erscheinungen bei männlicher Inkontinenz

Die Symptome sehen sehr unterschiedlich aus. Sie können bei Nacht oder bei Tag auftreten und schwer oder kaum wahrnehmbar sein. Insbesondere ein leichtes Nachträufeln nach dem Toilettengang stellt oftmals das erste Symptom dar, das Sie wahrnehmen sollten. Später kommt oft ein stärkerer Verlust hinzu, wenn körperliche Belastung auftritt.
Grundsätzlich gibt es aber auch Symptome, die sich mit starkem Harndrang beschäftigen und nächtliches Wasserlassen sowie das Gefühl einer dauervollen Blase umfassen. Die Beschwerden sollten frühzeitig ernst genommen werden. Wenden Sie sich an Ihren Haus- oder Facharzt.
Hinweis: Sie haben Schmerzen beim Wasserlassen? Dann handelt es sich möglicherweise um einen Infekt der Harnwege. In diesem Fall muss dringend ein Arzt aufgesucht werden, der Ihnen mit Antibiotikum weiterhelfen kann. Übrigens können zudem ein erhöhtes Stresslevel und andere psychische Faktoren Ihren Urinverlust verursachen. Die Auswirkungen der Psyche können hier zu starkem Harnverlust führen.
Ursachen der Inkontinenz beim Mann
Im Unterleib spielen Muskulatur, Prostata und Schließmuskel sowie Nerven zusammen. Die Harnblase ist zwar einer der größeren Bausteine, ist aber dennoch abhängig von den anderen Fundamenten. Prinzipiell kann die Ursache daher mit anderen Aspekten als der Blase zusammenhängen.
Neurologische oder anatomische Störungen sind dabei eher eine Seltenheit. Nur in den seltensten Fällen lässt sich das Symptom auf eine solche Erkrankung zurückführen. Häufig sind eher der Beckenboden, die Blasenmuskulatur oder die Prostata die eigentlichen Auslöser.
Sehen Sie sich nachfolgend an, welche häufigen Auslöser zu finden sind und wie sie mit der Stärke der Inkontinenz am Mann und der Art zusammenhängen können. Eine Verbesserung wird in allen Fällen am schnellsten erreicht, wenn Sie sich an einen Mediziner wenden.

Häufigste Ursache: Prostata und Prostata OPs
Eine gutartige Vergrößerung der Prostata ist im Alter nicht ungewöhnlich. Durch die Vergrößerung kann die Blasenfunktion eingeschränkt werden und andere Organe beginnen damit, den Platz im Bauchraum teilen zu müssen. So drückt schnell mehr Belastung auf die Harnblase und die Blasenentleerung wird häufiger notwendig – oder eingeschränkt.
Natürlich können weiterhin operative Eingriffe an der Prostata die Schließmuskelfunktion vorübergehend oder dauerhaft schwächen. Dann ist gezieltes Training der Muskulatur Ihres Beckenbodens von größter Wichtigkeit. Nur so kann der ungewollte Harnabgang schnell wieder gestoppt werden. Bis es soweit ist, sollten Sie auf Hilfsmittel für Männer mit Inkontinenz setzen. Genau diese finden Sie in unserem Shop.
Beckenbodenmuskulatur
Eine der erfolgreichsten und zeitgleich einfachsten Behandlungsmöglichkeiten ist das Training des Beckenbodens. Er stützt nicht nur nach Prostataoperationen, sondern ist im Allgemeinen ein wichtiger Teil der männlichen (und auch weiblichen) Anatomie. Fast alle Menschen sind fähig dazu, den eigenen Beckenboden zu trainieren. Besprechen Sie die Optionen mit Physiotherapeuten und anderem geschulten Personal.
Tipp: Zusätzlich sollte eine geeignete Klemme genutzt werden. Die Uriclak Inkontinenzklemme kann hierbei gute Dienste leisten. Sie finden diese für unterschiedliche Menschen und Patienten passend direkt in unserem Onlinesortiment. Sehen Sie sich gerne um und vertrauen Sie auf Top-Artikel.
Nervensystem
Das Nervensystem ist ein weiterer wichtiger Faktor, der den Harndrang und den Urinabgang bestimmt. Erkrankungen wie Diabetes oder Rückenmarksverletzungen können die Signalübertragung stören. Chronischer Stress und andere Einschränkungen psychischer Natur können ebenfalls zur Harninkontinenz beim Mann führen. Sie sollten sich also immer Ihr gesamtes Umfeld und Ihren Alltag ansehen, wenn Sie seit Kurzem einen vermehrten Harndrang verspüren. In diesem Fall kann eine Penisklemme oft gute Dienste leisten.
Häufigkeit und Formen der männlichen Inkontinenz

Mit steigendem Alter nehmen die Wahrscheinlichkeit und das Auftreten der Inkontinenz bei Männern deutlich zu. Besonders Männer über 60 Jahre sind betroffen. Dennoch ist Inkontinenz keine unvermeidliche Alterserscheinung, sondern ein behandelbares Symptom. Entsprechend können Sie sich bei einem Alter von über 60 Jahren noch immer an eine Veränderung wagen und Ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen.
Je nach Ursache unterscheidet man verschiedene Formen. Einige der Arten sind weitaus schwieriger mit einer guten Lebensqualität zu vereinbaren als andere. Daher sollten Sie sich die passenden Produkte zur Unterstützung besorgen und genau wissen, welche Inkontinenzformen beim Mann überhaupt auftreten.
Die Verfahren zur Behandlung variieren je nach Erscheinungsbild der Inkontinenz beim Mann. Tritt die Blasenschwäche beispielsweise oft beim Husten auf, spricht man meistens von einer Belastungsinkontinenz. Die Diagnostik wird vom Arzt übernommen und umfasst eine Aufnahme der abgegangenen Harnmenge sowie mehr.
Belastungsinkontinenz beim Mann
Körperliche Belastungen steigern den Druck auf die Blase. Der Harnstrahl wird auch beim Wasserlassen stärker, wenn Sie etwa den Bauch anspannen. Als Blasentraining eignet sich bewusstes An- und Entspannen auf der Toilette übrigens gut. Die Belastungsinkontinenz zeichnet sich dadurch aus, dass Sie den Urinabgang immer dann wahrnehmen, wenn Sie beispielsweise husten, lachen, laufen oder Sport treiben. Mit gutem Beckenbodentraining kann Abhilfe geschafft werden. In Kombination mit der Dribblestop Inkontinenzklammer erleben Sie beste Inkontinenzversorgung sowie schnelle Besserung durch Training.
Dranginkontinenz beim Mann
Die Dranginkontinenz zeichnet sich durch einen schnell auftretenden und plötzlichen Harndrang aus. Männer mit dieser Inkontinenz schaffen es nur selten, rechtzeitig zur Toilette zu kommen, und verlieren mehr Flüssigkeit als lediglich ein paar Tropfen. Gepaart mit einer leichten Stressinkontinenz wird der schwallartige Abgang noch wahrscheinlicher. Nutzen Sie in diesen Fällen starke und saugfähige Produkte, um im Liegen entspannen zu können und beim Heben in der Lage zu sein, selbstbewusst zu agieren.
Überlaufinkontinenz beim Mann
Tatsächlich typisch für männliche Inkontinenz ist die Form der Überlaufinkontinenz. Die Erfahrung zeigt: Viele Männer leiden hierbei zeitgleich unter einer vergrößerten Prostata. Der Blasenausgang wird durch diese leicht verengt und unter Druck gestellt. Das quetscht die Harnröhre und sorgt dafür, dass der Harn nicht mehr ganz ablaufen kann. Stattdessen beginnt ein ständiges Tröpfeln. Beim Niesen oder bei anderer Anstrengung kann ungewollt Urin abgehen.
Mischinkontinenz beim Mann
Hier treten Symptome der Belastungs- und Dranginkontinenz gemeinsam auf. Diese Kombination kann belastender sein, da sie nahezu ständig und dauerhaft auftritt. Mechanische Hilfsmittel wie das Prosecca Band aus unserem Onlineshop können zusätzlichen Halt geben und helfen, den Alltag sicherer zu gestalten. Das Band gehört zu unseren Top-Artikeln und verbindet beste Verarbeitung mit sinnvollem Design und leichter Anwendung!

Erste Schritte für mehr Sicherheit: Diagnose
Der wichtigste Schritt ist das offene Gespräch mit einem Urologen. Durch Anamnese, Urinuntersuchung, Ultraschall oder spezielle Blasenfunktionstests wird die Ursache ermittelt. Meistens sind die Tests schnell abgeschlossen und Sie können erfahren, welche Art und Form hinter der Blasenschwäche steht. Die Inkontinenz beim Mann kann ebenso vielfältig sein wie bei der Frau – und glücklicherweise ebenso vielfältig behandelt werden.
Konservative Therapieoptionen für Inkontinenz beim Mann
Diskrete Modelle wie die waschbare Herren Inkontinenz Unterwäsche können Ihnen konservativ helfen und Sie während der Therapie unterstützen. Sie sollten zusätzlich über Beckenbodenmuskulaturtraining nachdenken sowie eine Reduktion des Konsums von Alkohol und Koffein anstreben. Oftmals sind Gewichtsreduktion und das Anpassen des Trinkverhaltens am Abend weitere konservative Hilfsmittel gegen die Inkontinenz beim Mann.
Medikamentöse und operative Optionen
Schwere Fälle der Inkontinenz beim Mann können operativ versorgt werden. In diesen Fällen sind Schlingenoperationen oder ein künstlich nachgestelltes System des Schließmuskels die erste Wahl. Der behandelnde sowie operierende Arzt wird Sie hierbei genauer beraten.
Hilfsmittel für Männer mit Inkontinenz
Nutzen Sie hochwertige Hilfsmittel für Männer mit schwacher bis starker Inkontinenz. Durch den Einsatz der Produkte aus unserem Shop können Sie als Mann der Inkontinenz auf eigene Faust den Kampf ansagen. Verwenden Sie Klemmen und Bänder, um die Harnröhre vorsichtig unter Druck zu verschließen und so zu verhindern, dass es zum ungewollten Urinabgang kommt. Auf Dauer können jedoch nur sinnvolle Therapien weiterhelfen.