Beckenbodentraining bei Inkontinenz – Trainingshilfen
Beckenbodentraining ist ein häufig empfohlener Baustein bei Blasenschwäche, besonders bei Belastungsinkontinenz nach Geburten, in den Wechseljahren oder nach Operationen. Hier finden Sie Hilfsmittel, die das Training begleiten: Beckenboden-Trainingshilfen Phase I (aktiv) und Phase II, ein Sitzkissen und einen Pilates-Ring.
Training Schritt für Schritt aufbauen
Die Trainingshilfen sind in Phasen gedacht: Phase I dient dem Einstieg und dem Wahrnehmen der Muskulatur, Phase II ist für das weiterführende Training gedacht. Sitzkissen und Pilates-Ring können Übungen im Alltag ergänzen. Beachten Sie die Anleitung der Hersteller und sprechen Sie das Vorgehen mit Ihrer Ärztin oder einer Beckenboden-Physiotherapeutin ab.
Worauf sollten Sie achten?
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Kraftaufwand. Spannen Sie den Beckenboden bewusst an, ohne Bauch und Gesäß mit anzuspannen, und atmen Sie dabei weiter. Bei Schmerzen oder wenn der Urinverlust zunimmt, bitte ärztlich abklären lassen.
Häufige Fragen
Für wen ist Beckenbodentraining geeignet?
Viele Frauen und Männer nutzen Beckenbodentraining bei Blasenschwäche. Ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist, klärt am besten eine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung.
Reicht Training allein aus?
Das ist unterschiedlich. Bis das Training greift, können Einlagen im Alltag Sicherheit geben, zum Beispiel Inkontinenzeinlagen für Frauen.
Gibt es weitere Übungen?
Eine Übersicht finden Sie unter Beckenboden-Übungen. Für Männer gibt es Beckenbodentraining beim Mann.